Kategorie: Gynäkologie, Psyche, Nerven, Schlaflosigkeit, Stoffwechsel, Leber-System, Herz-System.
Was sorgt für einen ausreichend hochwertigen und langen Schlaf? Damit wir uns vor dem Schlafengehen wunderbar beruhigen und nachts nicht aufwachen, müssen vor allem zwei Organe und ihre „Seelen“ in Ordnung sein. Das Herz, der Kaiser, und seine Seele Shen, aber auch die Leber und die Seele Hun. Was sie brauchen, ist Nahrung und Ruhe. Die Seele Shen ist unsere Persönlichkeit, unser Langzeitgedächtnis. Sie bewertet alles, womit wir im Laufe des Lebens in Kontakt kommen. Die Seele Hun wohnt tagsüber in den Augen, erkennt die Welt und vermittelt Informationen an Shen. Nachts ruhen beide Seelen, man sagt, sie „baden im Blut“. Wenn im Blutbecken zu wenig ist, können sie nicht eintauchen und sind unruhig. Hun fliegt davon und wir haben viele, oft sehr wilde Träume. Und da sie nicht beruhigt sind, stört sie alles: das leiseste Geräusch, Licht, sogar unsere Träume... Wenn zudem zu wenig Blut vorhanden ist, kommt es zu Stagnationen und es entsteht Hitze. Und das verschlimmert die Schlaflosigkeit noch weiter. Sie belästigt vor allem die Seele Shen und diese ist unruhig. Wir sind nervös, gereizt, wir beruhigen uns nur schwer vor dem Schlafengehen. Ein großer Blutmangel kann auch in einen Yin-Mangel übergehen, und der ganze Körper wird zusätzlich durch Symptome von Leerer Hitze belastet.
Te Xiao Zao Ren An Mian Wan ergänzt vor allem das Blut von Herz und Leber, liefert dadurch nicht nur Brennstoff, sondern „ertränkt auch das Feuer“, vor allem das Leere, wozu auch die kühlende Anemarrhena beiträgt. Die dritte Komponente der Mischung sind Kräuter, die weiter beruhigen, einschließlich des verankernden Bernsteins und des Riemenblatts.
Die Mischung wirkt nicht nur bei Schlafproblemen, sondern beruhigt insgesamt beispielsweise bei Bluthochdruck aufgrund von Blut- und Yin-Mangel. Sie unterstützt auch eine positive Stimmung und harmonisiert unsere Psyche.
Zur Wirkungssteigerung fügen Sie jeden Abend einen Teelöffel Honig mit Reishi und Jujube hinzu, was die nährende und beruhigende Wirkung der Rezeptur noch verstärkt.
| Aufbereitung | Chinesisch | Tschechisch | Lateinisch |
| Chao | Suan Zao Ren | jujuba ostnitá, semeno | Sem. ziziphi spinosae |
| Gou Teng | řemdihák, koncové větvičky | Ram. cum uncis uncariae | |
| Sheng | Zhi Mu | anemarhena asfodelkovitá, oddenek | Rhiz. anemarrhenae |
| Sheng | Dan Shen | šalvěj červenokořenná, kořen | Rad. salviae |
| Zhi | Yuan Zhi | Polygal, kořen | Rad. polygalae tenuifoliae |
| Zhi | He Shou Wu | rdesno mnohokvěté, kořenová hlíza | Rad. polygoni multiflori |
| Hu Po | ambrovník čínský | Succinum | |
| Bai Zi Ren | zeravec východní, semeno | Sem. biotae orientalis | |
| Cu | Wu Wei Zi Bei | klanopraška čínská, plod | Fruc. schisandrae |

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