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Kohl ist ein nationales Gemüse und wurde sehr oft in Haushalten mit Brot, Erbsenbrei, Kartoffeln, Knödeln oder einfach nur mit Fett gegessen. Er war bereits im alten Rom bekannt und wurde sehr geschätzt. Im Volk glaubte man, dass der Saft von Sauerkraut heilend sei. In der Winterzeit war eingelegter Kohl ein sehr wichtiges Gemüse und eine Vitaminquelle, die man in fast jedem Haushalt finden konnte.

Kohl ist reich an Vitamin A und C, einer Reihe von B-Vitaminen, Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen. Er enthält fast so viel Kalzium wie Eier, Erbsen oder Radieschen.

Rotkohl enthält Selen, Vitamin B3, Folsäure und Vitamin C. Er verbessert die Funktion der Schilddrüse.

Er ist basisch, hat einen süßen Geschmack und eine neutrale Wirkung. Er fördert die Verdauung, lindert akute Schmerzen und ist bei Problemen mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren geeignet. Er beeinflusst vor allem den Dickdarm. Wenn er fermentiert ist, ist er sehr wohltuend für Leber und Gallenblase. Er ist nicht geeignet bei gynäkologischem Ausfluss.