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Er stammt wahrscheinlich aus Südchina und gelangte von dort nach Indien. In diesen beiden Ländern ist er ein fester Bestandteil der Küche und wird dort seit etwa 3000 Jahren verwendet. Von dort aus verbreitete er sich wahrscheinlich dank der Phönizier in die Länder des Nahen Ostens. Er war auch im antiken Griechenland, in Rom und in Ägypten als Zutat für Hülsenfrüchte sowie als Gewürz für Saucen und Fleisch bekannt. Irgendwann im 16. Jahrhundert brachten ihn die Spanier nach Südamerika. Arabische Händler brachten ihn im Mittelalter nach Europa, wo er ebenfalls heimisch wurde.

Er hat antibakterielle Wirkungen und ist hervorragend zur Behandlung von Grippe und Schnupfen geeignet.

Roher Ingwer ist wärmend, bringt den Energiefluss in Bewegung, tritt in den Milzmeridian ein, löst Schleim und unterstützt die Mitte. Bei Blähungen ist Glühwein mit Ingwer und Nelken hervorragend.

Getrockneter Ingwer wärmt relativ stark und tritt in den Nierenmeridian ein. Aus diesem Grund können manche Menschen insbesondere nach dem Verzehr von getrocknetem Ingwer Probleme mit Sodbrennen oder Herzklopfen bekommen.