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Nach Mitteleuropa brachten ihn die Benediktiner, die ihn in ihren Gärten anbauten. Seine Heimat ist jedoch Südeuropa sowie West- und Zentralasien. Bei uns kann man ihn in Gärten als Honigpflanze sehen. Das Kraut wird zweimal jährlich geerntet, immer wenn es zu blühen beginnt.

Unsere Großmütter verwendeten es häufig zum Würzen von Suppen und Hülsenfruchtgerichten, und frische Blätter waren Bestandteil verschiedener Salate. Bekannter ist es in der französischen Küche. Es wird in der Likörherstellung und in der Medizin bei der Herstellung von Husten- und Bronchitis-Medikamenten verwendet. Im Orient lässt man Ysop-Blätter gären und gewinnt daraus ein Getränk namens Sorbet.

Getrockneter Ysop ist von warmer Natur und scharfem Geschmack, frisch ist er von warmer Natur und bitterem Geschmack.