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Herbstrübe – die Wasserrübe ist eine anspruchslose zweijährige Pflanze, die an ein Radieschen erinnert. Die Knollen sind weiß, nur der Teil, der über der Erdoberfläche wächst, ist rötlich, violett oder grünlich gefärbt. Im Inneren sind die Knollen weiß. Geschmacklich erinnert sie an Radieschen und Kohlrabi und kann sowohl roh als auch gegart verzehrt werden. Junge Knollen werden im Ganzen in kochendes, leicht gesalzenes Wasser gegeben und 20–30 Minuten gekocht. Größere und spätere Wasserrüben kochen wir 30–40 Minuten, ebenfalls entweder in kochendem Salzwasser oder in Brühe. Die Wasserrübe kann auch zerstampft, mit Butter und Sahne vermischt, gesalzen, gepfeffert sowie mit einer Prise Muskatblüte und Zitronensaft verfeinert und ähnlich wie Kartoffelpüree als Beilage serviert werden. Aus den oberen Blättern lässt sich Spinat zubereiten.

Sie enthält Vitamin C, Schwefelöl und Sterole. Die Blätter sind eine hervorragende Quelle für Vitamin A, C, K und Folsäure. Zudem enthalten sie Kalzium und Lutein. Die Blätter wirken antibakteriell und die Knolle dient der Vorbeugung von Arteriosklerose.

Sie beeinflusst die Lungen- und Dickdarmmeridiane. Sie hat einen scharfen Geschmack und eine erfrischende Wirkung.