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Sie sind ein weitaus wertvolleres Nahrungsmittel als Muskelfleisch. Auch die Chinesen nutzten in der Heilernährung insbesondere Innereien zur Unterstützung und Stärkung des Organismus. In der traditionellen chinesischen Diätetik nehmen Innereien einen bedeutenden Platz bei der Behandlung von Krankheiten ein, genau entsprechend dem, was sie betrafen.

Wenn ein Patient ein Problem mit den Nieren hatte, aß er Nieren, wenn mit der Milz, wurde ihm Milz zubereitet. Wenn die Leberfunktion unterstützt werden musste, wurde ihm der Verzehr von Leber empfohlen. Zur Unterstützung der Gehirnzellen war es dann vorteilhaft, Hirn zu essen.

Innereien enthalten eine große Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Am wertvollsten ist wohl die Leber, die die Vitamine A, B, C und D, 20 % Eiweiß und 4 % Fett enthält.

Leber und Nieren werden beim Kochen erst am Ende gesalzen, damit sie nicht hart werden. Nieren sind schwerer verdaulich als Leber, enthalten aber eine ähnliche Menge an Nährstoffen.

Rinderleber ist von süßem Geschmack, neutraler Natur und tonisiert das Blut. Sie ist hervorragend bei Blutarmut, Blässe, Müdigkeit und Herzklopfen.

Hühnerleber ist von süßem Geschmack und warmer Natur. Sie unterstützt die Blutbildung und wärmt. Sie ist geeignet bei Müdigkeit, Impotenz, Bettnässen, Schlaflosigkeit und Muskelschwäche.

Sehr wertvoll ist die Milz, die in der alten böhmischen Küche abgeschabt in Speck gedünstet und dann mit etwas Sahne und Petersilie als Aufstrich für geröstetes Brot zubereitet wurde.

Leicht verdaulich ist der Kalbsbries, er hat 28 % Eiweiß, 2,3 % Fett sowie Vitamin A und B. Er wird als Delikatesse geschätzt, enthält aber viele Purine.

Hirn wurde mit Eiern zubereitet. Es enthält viele Vitamine A und B.