Er kommt in Europa und im Nordwesten Afrikas vor. In Asien erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet über Sibirien und den Fernen Osten bis nach Zentralasien, China, der Mongolei, Korea und Taiwan. Er ist jedoch auch in Indien, Pakistan und Tibet bekannt. Im Himalaya kommt er bis in eine Höhe von 4.000 m vor. Er hat sich auch in Australien sowie in Nord- und Südamerika ausgebreitet. Bei uns kommt er vor allem in Bergregionen häufig vor.
Er enthält eine hohe Menge an Oxalsäure, Anthrachinone, Vitamin A, C, B1 sowie an Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Eisen.
Das Blatt wird äußerlich als Gurgelmittel bei Aphthen angewendet. Im Frühjahr werden die Blätter für Salate verwendet und sind oft Bestandteil der grünen Frühlingssuppe (aufgrund des hohen Oxalatgehalts sollten rohe Blätter in der Schwangerschaft, bei Gicht oder Nierensteinen gemieden werden; nach einer Wärmebehandlung sind keine negativen Auswirkungen bekannt). Die getrocknete Wurzel wirkt abführend.
Er beeinflusst die Leber- und Gallenblasenmeridiane. Er hat eine kalte Natur und einen sauren Geschmack.

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