Salbei stammt aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien. Bereits die alten Ägypter kannten seine heilende Wirkung und verwendeten ihn häufig. Zu uns gelangte er etwa im 9. Jahrhundert und wurde in Klostergärten angebaut. In der altböhmischen Küche wurde er genauso oft verwendet wie Petersilie.
Er wirkt entzündungshemmend, beugt Durchfall vor und lindert Schwitzen. Er ist anspruchslos und gedeiht auch auf Fensterbänken in Blumenkästen oder Töpfen. Als Gewürz wird er zu Schweine- oder Kalbfleisch, beim Braten von Geflügel (Gans, Pute, Ente), für Spieße, Hackbraten und Frikadellen sowie Pasteten verwendet, da er einen leicht bitteren und herben Geschmack hat; zudem findet er Verwendung in Füllungen, Saucen und zum Würzen von Käse.

Charakteristik und Wirkungen der Pilze gemäß der traditionellen chinesischen Medizin

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