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Die violetten Blüten des Safrans waren schon in alten Zeiten ein sehr teures und luxuriöses Gewürz. Er barg einen großen Reichtum in sich. Er stammt aus Westasien und war über viele Jahrtausende im gesamten Orient verbreitet. Er hat einen typischen scharfen und bitteren Geschmack und wurde außerhalb der Küche als Gewürz, Bestandteil von Parfüms sowie zum Färben von Materialien verwendet. Über seine Wirkungen können wir auf über fünftausend Jahre alten Papyri lesen.

Nach Böhmen gelangte Safran irgendwann im 14. Jahrhundert, aber sein Anbau setzte sich nicht durch. Er etablierte sich jedoch in Spanien, das heute neben dem Iran zu den größten Safranproduzenten zählt. Die aufwendige Ernte und der Preis machen Safran auch heute noch zu einem teuren Gewürz, das schwerer erhältlich ist. Er wird zum Färben und Würzen von Suppen, Saucen, Butter, Käse und Süßwaren verwendet.

Er ist eine reiche Quelle an Mineralstoffen, vor allem Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen. Er wurde bei Augenproblemen, bei der Behandlung von Gicht und Asthma eingesetzt und unterstützt die Leberfunktion.

Safran hat eine neutrale Natur und einen süßen Geschmack, er nährt und befeuchtet.