Enzyklopädie
encyklopedie-bg.svg
encyklopedie.svg

Eine sehr angesehene Pflanze, die in der Medizin der alten Ägypter, Griechen und Römer verwendet wurde. Die größte Bedeutung hatte sie als Heilmittel gegen Gifte. Dieser kleine Strauch wird bei uns in Gärten und in Blumenkästen angebaut. Es ist ratsam, das Kraut im Juni, Juli und September zu ernten.

In der Volksmedizin wurde sie bei Verdauungsproblemen, Appetitlosigkeit und als Gurgelmittel eingesetzt. Sie wird auch bei der Herstellung von Parfüms und als Zutat für Cognac verwendet. Im Orient wird sie zur Herstellung eines alkoholischen Getränks genutzt.

Bei uns wird sie heute nur sehr selten verwendet, aber im westlichen Teil Europas wird sie aufgrund ihres starken Aromas in Gemüsesalaten, Käsegerichten, bei der Zubereitung von Hammelfleisch und in Marinaden zum Einlegen von Wild verwendet, wobei sie mit Wacholder, Salbei und Thymian gemischt wird.

Sie hat eine erfrischende bis kühle Natur und einen bitteren Geschmack.