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Der Ursprung der Radieschen ist nicht genau bekannt; eine Version besagt, dass sie aus den Ländern des Nahen Ostens stammen, von wo aus sie in den Mittelmeerraum und dann weiter nach Europa gelangten, die andere Version ist, dass sie ursprünglich in China und Japan angebaut wurden. Heute werden sie sowohl in Europa als auch in Amerika angebaut.

Radieschen produzieren Senföle, die antibakteriell wirken. Sie vernichten Bakterien und Pilze auf der Zunge und der Gaumenschleimhaut, im Magen und im Darm. Sie lösen Schleim und wurden seit jeher zur Vorbeugung von Gall-, Nieren- und Harnsteinen verwendet.

Zu Heilzwecken wird der Saft verwendet, der die Gallenproduktion deutlich fördert, die Leberfunktion verbessert und hilft, Gallensteine aufzulösen. Aus den Blättern der Radieschen wird Tee gekocht, der bei Blähungen und Verstopfung getrunken wird.

Sie tritt in den Lungen- und Dickdarmmeridian ein, hat eine erfrischende Natur und einen scharfen Geschmack.