Enzyklopädie
encyklopedie-bg.svg
encyklopedie.svg

Dieses Gemüse war bereits den Ägyptern, Griechen und Römern bekannt. Aromatische Blätter und Stängel wurden bei Begräbniszeremonien verwendet. Er wuchs wild in sumpfigen Böden in Europa, Asien sowie in Nordafrika und Amerika. Die ersten Aufzeichnungen über seine Verwendung stammen aus dem 16. Jahrhundert, als er hauptsächlich als Heilpflanze genutzt wurde. Der Anbau begann im Mittelmeerraum, aber nach Mitteleuropa gelangte er erst an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert.

Er enthält eine hohe Menge an Ascorbinsäure, Betacarotin, Proteinen, Phosphor, Eisen, Kalzium und Magnesium sowie Vitamine der B-Gruppe und ätherische Öle.

Er schmeckt sehr gut in Gemüsemischungen, Suppen oder Salaten. Es wird Saft aus ihm gepresst und die Samen werden als Gewürz verwendet.

Er ist wohltuend für Magen und Milz, unterstützt die Entgiftung der Leber, reinigt das Blut und trocknet Feuchtigkeit aus. Er reinigt Wind (Zittern, Krämpfe, Schwindel, Tics). Er ist großartig bei Akne, Augenentzündungen, Blasenentzündungen und Brennen beim Wasserlassen. Er unterstützt Gelenke, Knochen und Bänder bei Arthritis, Rheuma, Gicht und Feuchtigkeit im Darm.