Chenopodium quinoa aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse wird in Lateinamerika als Getreide genutzt. Ursprünglich stammt sie aus den Anden, Bolivien, Peru und Chile, wo sie bereits vor 5 000 Jahren bekannt war. In der Sprache der alten Inkas wurde sie als „Mutter aller Körner“ bezeichnet. Mit der Kolonialisierung verschwand sie und erst in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts begann man wieder mit dem Anbau, nicht nur in Südamerika, sondern auch in Europa, vor allem dank der gesunden Ernährung und ihrer Verwendung in der veganen Küche. Verzehrt werden die Blätter in verschiedenen Salaten, es wird Mehl daraus gemahlen, das mit Weizen- oder Maismehl gemischt wird, und es werden Brot und Kekse daraus zubereitet. Aus dem ganzen Korn wird Brei gekocht, es wird als Suppeneinlage verwendet und es wird auch Schnaps daraus hergestellt.
Die Samen sind eine hervorragende Quelle für B-Vitamine, Beta-Carotin, Vitamin C und enthalten 60 % Stärke, 23 % essenzielle Proteine, 5 % Kohlenhydrate und etwa 9 % Fette. Dank ihres niedrigen glykämischen Index ist sie ein geeignetes Lebensmittel für Diabetiker. Aufgrund des sehr hohen Proteingehalts ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil der Ernährung von Vegetariern und Veganern.
Sie enthält kein Gluten.
Sie hat eine neutrale Wirkung und einen bitteren Geschmack, unterstützt die Funktion von Herz und Dünndarm.

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