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Im antiken Griechenland galt sie als uralte Pflanze; Kränze aus Petersilie schmückten die Sieger, wurden bei Festmählern getragen und zierten die Tafeln in den Speisesälen. Im Mittelalter rankten sich verschiedene Legenden um sie. In Europa verbreitete Karl der Große die Petersilie, der anordnete, dieses Pflänzchen nicht nur in seinen eigenen Gärten, sondern auch in den Gärten seiner Untertanen anzubauen. Anfang des 16. Jahrhunderts verbreitete sie sich in Osteuropa und England. Bereits der Leibarzt von Ferdinand I. schrieb in seinen Schriften, dass Petersilienkraut und -wurzel Blähungen unterdrücken.

Das Kraut wird hauptsächlich frisch verwendet, aber auch getrocknet oder in Salz eingelegt. Man kann daraus auch Pesto herstellen. Frisches Petersilienkraut ist sehr reich an Vitamin C.

Sie ist von warmer Natur und saurem Geschmack. Sie leitet nach innen und unten und bewahrt Flüssigkeiten.