Er stammt aus dem Mittelmeerraum, wo er seit jeher zusammen mit Karotten Teil des Speiseplans war. Er war im Kaukasus, im Nahen Osten und in Zentralasien bekannt, wurde jedoch nach und nach auch in Europa heimisch. In historischen Quellen finden wir keine Erwähnungen von Pastinaken, aber da sie damals die gleiche Farbe wie Karotten hatten und ihnen auch in der Form ähnelten, ist es archäologisch sehr schwer nachzuweisen.
Die Pastinake hat einen milchig-feinen Geschmack. Sie wird gekocht, gebacken, gebraten oder gedünstet gegessen, in Suppen und Saucen gegeben und ist eine ideale Beilage zu Fleisch. Sie eignet sich auch für Kartoffelstampf, zu Hühnchen und zur Zubereitung von Püree. Sie ist der Wurzelpetersilie sehr ähnlich, aber ihr Geschmack ist viel feiner. Sie enthält eine große Menge an Kalium und ist eine wertvolle Ballaststoffquelle.
Sie hat einen süßen Geschmack und eine warme Natur. Sie unterstützt die Funktion von Milz und Leber und fördert die Verdauung.

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