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Butter wurde von unseren Vorfahren als bewährtes Kosmetikmittel verwendet. Der Name Butter leitet sich vom Wort „schmieren“ ab. Im Sommer schützten sie sich damit vor der Sonne, im Winter vor dem Frost. Die Verwendung von Butter als Fett zum Bestreichen geht wahrscheinlich auf das Ende der heidnischen Zeit zurück. Butter wurde in der frühen Zeit des Christentums auch zur Beleuchtung in Kirchen verwendet. Bis zum 16. Jahrhundert wurde ausschließlich geklärte Butter verwendet. Gut geklärte Butter hielt sich an einem trockenen, kühlen Ort in einem gut verschlossenen Gefäß monatelang. Ab dem 17. Jahrhundert begann man auch, rohe Butter zu essen. Die Herstellung von Butter ist seit dem Jahr 1500 v. Chr. aus den heiligen indischen Schriften bekannt und bis heute wird diese Butter in Indien unter dem Namen „Ghee“ verwendet; sie wird aus Büffelmilch hergestellt und mehrmals erhitzt, sodass sich ihre Herstellung etwas von der klassischen altböhmischen geklärten Butter unterscheidet.

Butter enthält Vitamin A, D und Lecithin, die auch beim Erhitzen nicht zerstört werden. Butter enthält etwa 83 % Fett und etwa 14 % Wasser.

Die Hitzebeständigkeit von Butter liegt bei etwa 150 °C, geklärte Butter hat eine Hitzebeständigkeit von etwa 200 °C.

Butter hat einen süßen Geschmack und eine neutrale bis leicht warme Natur. Sie unterstützt die Bildung von Blut und Körperflüssigkeiten und befeuchtet Trockenheit. Sie schwächt die Milz und bildet Feuchtigkeit und Schleim. Sie ist nicht geeignet bei Hitze im Blut – Akne, Hauterkrankungen, entzündliche Erkrankungen.