Sie stammt aus Asien, von wo aus sie in den Mittelmeerraum und dann nach Mitteleuropa gelangte. Im Volksmund wird sie Majoran genannt und ist eine Sorte des Dost. Ihr duftendes Kraut wird sowohl frisch als auch getrocknet verwendet.
Sie erhöht die Sekretion von Magensäften, beruhigt die Verdauung, fördert die Gallenbildung und wirkt entzündungshemmend. Wir geben sie nicht zusammen mit Oregano hinzu und fügen sie immer erst dem fertigen Gericht bei. Sie können sie für schwerere Speisen verwenden – Hülsenfruchtsuppen, Kartoffelpuffer, Pasteten, Wurstwaren, Gulasch und Hackfleischgerichte, Kartoffel- und Kuttelsuppen. Sie enthält zudem viel Kalzium.
Majoran getrocknet ist von warmer Natur und scharfem Geschmack, löst Stagnationen und öffnet die Poren. Frischer Majoran ist von bitterem Geschmack, wirkt nach unten leitend und beruhigt die Verdauung.

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