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Er wurde bereits vor unserer Zeitrechnung im Nahen Osten angebaut, von wo aus er nach Italien gelangte und sich irgendwann im 16. Jahrhundert in Mitteleuropa verbreitete. Bei uns begann der Anbau im Elbegebiet etwa in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Er gehört zum Kohlgemüse, ist leicht verdaulich, bläht aber leider. Sein großer Vorteil ist, dass er viel Kalzium enthält. Er ist ein kalorienarmes Lebensmittel.

Er hat einen hohen Gehalt an Folsäure und Vitamin B12, die die Blutbildung unterstützen. Er ist auch reich an Vitamin C, Nikotinsäure und Spurenelementen wie Zink, Kupfer, Jod und Fluor. Er entwässert, hilft bei der Bildung einer hochwertigen Darmschleimhaut, stärkt das Immunsystem und unterstützt die Senkung des Blutdrucks.

Blumenkohl hat eine neutrale bis erfrischende Wirkung und einen süßen Geschmack. Daher ist er sehr gut für den sommerlichen Speiseplan geeignet. Um Blähungen zu vermeiden, fügen Sie beim Kochen Muskatnuss oder Muskatblüte zum Blumenkohl hinzu. Er befeuchtet den Darm, nährt die Lungenflüssigkeiten, kühlt Hitze und ist bei Verstopfung geeignet.