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Sie gelangte bereits in der Antike dank der Araber aus Indien nach Europa und wurde auch als indischer Safran bezeichnet. Im Mittelalter wurde sie als Farbstoff und zur Herstellung von Parfüms verwendet, aber auch zum Imprägnieren von Holz und Metallen. Kurkuma stammt ursprünglich aus Indien und Vietnam.

In der Volksmedizin wurde sie als Heilmittel bei Nieren-, Magen- und Gallenbeschwerden eingesetzt. Heutzutage wird sie bei Arthroseproblemen sowie zur Vorbeugung von Altersdemenz und Alzheimer-Krankheit verwendet.

Als eigenständiges Gewürz wird sie nur selten verwendet. Sie ist jedoch ein wichtiger Bestandteil der bekanntesten Gewürzmischung – Curry. In der Lebensmittelindustrie wird sie Senf und Worcestershiresauce zugesetzt. Mit ihr werden Rührei, Saucen, Marinaden für gebratenes und mariniertes Hähnchen, Mayonnaisen, Fischsalate und Suppen gewürzt. Ätherisches Kurkumaöl wird in der Parfümerie verwendet.

Sie ist von warmer Natur und bitterem Geschmack, wirkt nach unten leitend und fördert die Verdauung sowie die Transformation.