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Mais ist nach Weizen und Reis das am häufigsten angebaute Getreide der Welt. Es ist eine uralte Kulturpflanze, die ursprünglich aus Mexiko stammt. Archäologischen Funden zufolge lässt sich belegen, dass er bereits vor 7 000 bis 10 000 Jahren angebaut wurde. Nach Europa gelangte er im 16. bis 17. Jahrhundert, wo er dank seiner anspruchslosen Kultivierung zu einer wichtigen Nutzpflanze wurde, die half, Hungersnöte abzuwenden. Aus ihm wird Brot und Fladenbrot (Tortillas) gebacken, zudem werden daraus Schupfnudeln (Škubánky) und Polenta zubereitet.

Mais ist zum Opfer genetischer Manipulation geworden. In der EU ist lediglich ein gentechnisch veränderter Mais der Firma Monsanto, MON 810, zugelassen. In diesen wurde ein Bt-Toxin (ein Gift, das Insekten tötet) eingefügt. In sechs EU-Ländern ist der Anbau von gentechnisch manipuliertem Mais verboten. Zu diesen Ländern gehören Ungarn, Luxemburg, Deutschland, Österreich, Griechenland und Frankreich.

Er hat einen höheren glykämischen Index.

Mais enthält kein Gluten.

Er ist von neutraler Natur und süßem Geschmack. Er tonisiert die Nieren und harmonisiert den Magen. Er ist geeignet bei Verdauungsstörungen, Durchfall, Impotenz und Ödemen. Er hat eine harntreibende Wirkung.