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Schon die alten Griechen und Römer kannten ihn. Er wurde in Indien und im Mittelmeerraum angebaut, von wo aus er sich allmählich nach Europa ausbreitete. Er war Bestandteil von Arzneimitteln und Weinen. Er galt als starkes Aphrodisiakum und als Kraut der Unsterblichkeit. Verwendet werden sowohl die Blätter als auch die Samen.

Er wird in süßem Gebäck, Saucen und in der orientalischen Küche verwendet. Wir fügen ihn erst am Ende des Kochens zum Essen hinzu, damit er nicht an Wert verliert. Koriander reinigt die Lunge von Schleim, er ist großartig in Suppen, zu Fleisch, Gemüse, Reis, angenehm wärmend und viel milder als Zimt. Er fördert den Appetit, ein Koriander-Absud fördert das Schwitzen.

Er ist von warmer Natur, das frische Kraut und der Samen sind scharf, wirken aufsteigend und lösen die Oberfläche sowie Stagnationen, er nützt der Lunge und dem Dickdarm. Das getrocknete Kraut ist von warmer Natur, aber nicht so scharf und nützt eher dem Magen und der Milz.