Er stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und Westasien. Er war bereits in der Antike bekannt. Karl der Große ordnete sogar an, Dill auf seinen Gütern anzubauen, und nutzte ihn reichlich. Verwendet werden die Wurzel, die ganze Pflanze und das Kraut.
Er wurde zum Würzen von Fisch, gekochtem Fleisch, Milchsoßen und Suppen, Aufstrichen und Salaten verwendet. Er fand Verwendung im Aufguss beim Einlegen von Gurken, Kohl und Zwiebeln.
Er wurde frisch, getrocknet oder in Salz bzw. Essig eingelegt verwendet. Er wirkt positiv bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Er fördert die Bildung von Magensäften und Muttermilch, lindert Husten und hilft bei Schlaflosigkeit. Dillsamen enthalten Vitamin C, A und Kalzium. Das Kauen der Samen erfrischte den Atem.
Dill ist von warmer Natur, das frische sowie getrocknete Kraut ist scharf, löst Stagnationen und unterstützt die Tätigkeit von Magen und Milz. Die Wurzel ist von warmer Natur sowie scharf und bitter.

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