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Grünkohl stammt wahrscheinlich aus dem östlichen Mittelmeerraum. Dank seiner Kälteresistenz ist er in den nördlichen und westlichen Teilen Europas beliebt. Am häufigsten wird er in Deutschland, Großbritannien, Dänemark und in Küstenländern verwendet.

Er enthält eine enorme Menge an Vitamin A, weitaus mehr als Brokkoli, Erbsen oder Sellerie. Darüber hinaus enthält er eine Reihe von B-Vitaminen (außer B12), Vitamin C, E, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Er ist zudem sehr reich an Ballaststoffen und hat daher einen sehr positiven Einfluss auf die Darmflora. Er stärkt die Schleimhäute im Körper, senkt den Cholesterinspiegel, schützt die Zellen vor freien Radikalen und wirkt sich positiv auf die Schleimhäute im Körper aus.

Bei uns in der Küche ist er nicht so beliebt, da er nach der Wärmebehandlung einen leicht bitteren Geschmack hat, aber wenn man ihn Frost aussetzt, kann man ihn überall dort verwenden, wo man Spinat oder Wirsing einsetzt.

Grünkohl ist von neutraler Natur und hat einen süßen Geschmack. Er kommt der Milz und dem Magen, der Lunge und dem Dickdarm zugute.