Enzyklopädie
encyklopedie-bg.svg
encyklopedie.svg

Erwähnungen von Gerste finden sich bereits in der chinesischen und indischen Mythologie. Archäologisch ist ihr Vorkommen in prähistorischen Zeiten auf dem Gebiet Europas, Asiens und Afrikas belegt. Auf unser Gebiet gelangte sie vor etwa fünftausend Jahren dank wandernder Völker aus Südwestasien. Noch in der Antike wurde häufig Gerstenbrei gegessen. Heute begegnet man ihr im Speiseplan im Nahen Osten.

In Europa wurde sie durch Weizen verdrängt und wird hier hauptsächlich zur Malzherstellung verwendet. Ursprüngliche Gerstensorten enthielten eine hohe Menge an BetaGlukan, aber durch Züchtung ist diese hohe Menge leider verloren gegangen.

Sie enthält viele Vitamine der B-Gruppe und ist kein Standardmehl, das zum Backen von Brot verwendet wird. Sie erhöht die Geschmeidigkeit und Haltbarkeit von Teigen und wird oft als Beimischung zu Teiggrundlagen oder zum Backen von flachen Brotfladen, Pfannkuchen und Crêpes verwendet.

Graupen werden als Suppeneinlage verwendet.

Sie hat einen sehr niedrigen Glutengehalt.

Sie klärt Hitze, befeuchtet und nährt die Säfte, harmonisiert den Magen und entgiftet. Sie fördert das Wasserlassen und hilft bei Nahrungsstagnation und Übelkeit. Sie ist von leicht kühler Natur und hat einen süßen und salzigen Geschmack. Sie ist sehr gut geeignet gegen Verstopfung, aber auch bei Hefepilz-Diäten.