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Ein geheimnisvolles Gewürz, das mit vielen Aberglauben verbunden ist. Wer absichtlich einen Wacholderstrauch zerstörte, beschwor Unglück herauf; wer einen Zweig am Hut trug, war vor Krankheiten geschützt. Wacholderblätter wurden als Opfergaben für die Toten verbrannt.

Als Gewürz werden Wacholderbeeren seit der Antike bei der Zubereitung von Wild sowie als Zutat für Fischmarinaden verwendet. Sie sind Bestandteil verschiedener Teemischungen und werden in der Likörherstellung eingesetzt, insbesondere bei der Produktion von Borovička.

Es fördert die Durchblutung des Verdauungstraktes, verbessert die Verdauung und wirkt gegen Blähungen. Es eignet sich für Hammelfleisch, Wild, beim Braten von Geflügel sowie für Sauerkraut und Salate.

Wacholder hat eine warme Natur und einen bitteren Geschmack, daher eignet er sich zur Stärkung der Mitte, zur Förderung der Verdauung und zur Neutralisierung kalter Speisen.