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Er stammt aus Indonesien, war aber schon im Altertum den Chinesen und Indern lange vor unserer Zeitrechnung bekannt. Erst im 2. Jahrhundert n. Chr. gelangte er nach Rom und in den Mittelmeerraum. Malaiische Fischer brachten ihn damals nach Ceylon, von wo aus ihn arabische Fischer in die Häfen des Roten Meeres brachten. Von dort aus wurde er mit Karawanen nach Alexandria und Konstantinopel transportiert.

Gewürznelken werden zum Aromatisieren von Gebäck, Kompotten und Getränken, in der Wurstherstellung und als Zutat für Fleischgerichte verwendet. Sie werden beim Einweichen von Hülsenfrüchten gegen Blähungen eingesetzt und sind eine hervorragende Ergänzung für Winterkompotte und Glühwein. Sie sind auch Bestandteil von Likören, werden zum Parfümieren von Zigaretten verwendet und sind in Indien und Indonesien Teil der Betel-Kautabakmischung.

Gewürznelken haben einen scharfen Geschmack und eine warme Natur. Sie wirken auf die Meridiane von Niere, Milz und Magen. Sie wärmen die Nieren und die Mitte. Sie sind hervorragend bei Kältegefühl, Bauchschmerzen und Durchfall.