Enzyklopädie
encyklopedie-bg.svg
encyklopedie.svg

Seine Heimat ist Russland und Zentralasien, aber heute findet man ihn in allen europäischen Ländern. Seit den Zeiten von Plinius trug man einen Estragonzweig in der Kleidung, um den Besitzer vor Schlangenbissen zu schützen.

Die frischen jungen Triebe sind scharf aromatisch und werden sowohl frisch als auch getrocknet verwendet. Am besten erntet man sie von Mai bis Juli. Am meisten geschätzt wird er in Frankreich, wo er ein fester Bestandteil ihrer feinen Küche ist. Er wird für Saucen, Suppen, bei der Zubereitung von Salaten, Mayonnaisen, Marinaden, beim Einlegen von Gurken und Tomaten sowie bei der Herstellung von Senf und Estragonessig verwendet.

In der Medizin wird er zur Anregung der Magensaftsekretion eingesetzt. Estragonöl findet Verwendung in der Parfümerie.

Getrockneter Estragon ist von warmer Natur und scharfem Geschmack. Frischer Estragon ist von erfrischender Natur und süßem Geschmack. Er ist wohltuend für Milz und Magen.