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Sie stammt aus Vorderasien und ist bereits seit der Jungsteinzeit als Nahrungsmittel bekannt. Nach Sojabohnen und Hanf hat sie den höchsten Proteingehalt, etwa 26 %. Sie enthält Vitamine der B-Gruppe, Folsäure, Kalzium, Eisen, Kalium, Selen, Phosphor und Zink. In vielen Teilen der Welt ist sie daher ein sehr wichtiger Bestandteil der Ernährung. Die einzelnen Linsensorten unterscheiden sich in Größe und Farbe. Linsen dienen als eigenständiges Gericht, man bereitet daraus eine nahrhafte Suppe zu, im Nahen Osten werden sie mit Reis kombiniert oder als Beilage zu Hühner- oder Schweinefleisch serviert. Linsen sind leichter verdaulich als Erbsen und Bohnen und man kann sie ganz, halbiert oder als Bruch kaufen. Genau wie Erbsen gehören sie in den tschechischen Ländern zu einer der ältesten Hülsenfrüchte. In Böhmen wird braune Linse verwendet, sie hat einen hohen Stärkegehalt und die Schale ist schwerer verdaulich, daher muss sie vor dem Kochen eingeweicht werden. Meistens wird sie sauer mit Ei oder geräuchertem Fleisch zubereitet, als Linsensuppe, aber man kann sie auch für Salate verwenden.

Sie hat einen süßen Geschmack und beeinflusst Herz, Milz und Nieren. Sie hat eine neutrale Natur. Sie stärkt Herz und Nieren und wirkt entwässernd.

Französische grüne Linse

Le Puy muss nicht eingeweicht werden, da sie eine sehr feine Schale hat und einen feinen nussigen Geschmack besitzt. Die Franzosen bereiten daraus einen köstlichen Salat oder Tartar zu.

Gelbe Linse

beruhigt einen gereizten Magen und die Bauchspeicheldrüse. Auch sie muss vor dem Kochen nicht eingeweicht werden, zerkocht aber sehr leicht. Sie wird vor allem in der indischen Küche verwendet.

Rote Linse

ist ebenfalls gut verdaulich und muss nicht eingeweicht werden. Sie können daraus eine köstliche Suppe oder Bratlinge zubereiten, sie in einen Salat geben oder einen schmackhaften Aufstrich oder Bratlinge daraus machen. In den letzten Jahren ist sie auch bei uns in Böhmen sehr beliebt geworden, sie bläht weniger und dank ihres süßen Geschmacks und ihrer neutralen Natur kommt sie der Milz zugute und hilft dem Körper, seine Energiereserven aufzufüllen.