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Kichererbse – Römische Kichererbse

Nach Erbsen und Bohnen gehört sie zu einer der bedeutendsten Hülsenfrüchte der Welt. Es wird angenommen, dass ihre Züchtung vor 7000 Jahren im Gebiet der heutigen Türkei und Syriens stattfand. Sie ist vom Mittelmeerraum über den Nahen Osten in Zentral- und Westasien bis hin nach Äthiopien, Marokko und auf die Kanarischen Inseln verbreitet. Im Mittelalter gelangte sie nach Nordeuropa und wurde zu einem ländlichen Grundnahrungsmittel. Ende des 19. Jahrhunderts geriet sie völlig in Vergessenheit und begann erst in jüngster Zeit wieder in die tschechische Küche zurückzukehren.

Sie enthält 30 % Eiweiß, viele Ballaststoffe und einen hohen Anteil an Polysacchariden. Sie ist eine hervorragende Quelle für Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium und eine Reihe von B-Vitaminen. Sie hilft bei der Stärkung der Gefäße, senkt den Cholesterinspiegel im Blut, reguliert den Blutzucker und sorgt für eine zarte Haut. Sie stimuliert die Harnausscheidung, wirkt entgiftend und ist bei Durchfall geeignet.

Sie hat einen süßen Geschmack und beeinflusst Milz, Magen, Nieren und Harnblase. Sie hat eine neutrale Wirkung.