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Die ersten wildwachsenden Pflanzen wurden in Südostsibirien und in den Steppen Zentralasiens gefunden. Dann verbreitete er sich vor etwa 5 000 Jahren in andere Teile Asiens, Ägyptens sowie West- und Mitteleuropas. Über Jahrhunderte hinweg wurde er nicht nur in der Küche verwendet, sondern bereits im antiken Griechenland und Rom auch als Prävention und Heilmittel gegen verschiedene Krankheiten, einschließlich der Pest. Er enthält ätherische Öle mit Alliin (daher seine antibakterielle Wirkung), Hormone, Vitamine, Mineralstoffe und eine große Menge an Jod.

Er regt den Blutkreislauf an, fördert den Stoffwechsel, verjüngt und wirkt schlankmachend. Seit alters her wurde er zur Behandlung von Hämorrhoiden, Rheuma und Asthma bei erhöhtem Blutdruck und Cholesterin sowie bei Herz- und Darmbeschwerden (Blähungen und Durchfall) eingesetzt. Als natürliches Antibiotikum vernichtet er Parasiten, wirkt gegen die Blutgerinnung und hat tumorhemmende Eigenschaften.

Er hat einen scharfen Geschmack und eine warme bis heiße Natur. Er ist ein starkes Yang-Tonikum – er wärmt, fördert das Schwitzen und wärmt die Lunge. Er ist nicht geeignet bei Sodbrennen und Verdauungsproblemen.