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Seine Heimat ist Mittel- und Südeuropa, Asien und Nordamerika. Es ist eine Beifußart, die bei uns an felsigen Hängen wächst. Er wird im Mai geerntet, solange sich die Blüten noch nicht entfaltet haben. Dieses alte Gewürz wurde von Slawen, Kelten und Germanen bei Festlichkeiten verwendet, um sie vor Hüftbeschwerden zu schützen. Auf dem Land wurde ein Sträußchen getrockneter Beifuß gegen Fliegen aufgehängt.

Er ist fein bitter und wird bei der Zubereitung von Gänse-, Schweine- und Lammbraten, zur Zubereitung von Geflügelfüllungen, in Soßen und Salaten verwendet.

Beifuß ist hervorragend zur Förderung der Verdauung, er reduziert überschüssige Magensäure und macht fettige Speisen bekömmlicher. Er wird auch in der Likörherstellung genutzt.

Er hat einen bitteren und süßen Geschmack sowie eine warme Natur.