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Die Früchte der Heidelbeere und der Amerikanischen Heidelbeere wachsen bei uns reichlich in Wäldern und auf Lichtungen.

Der niedrige Strauch stammt aus Vorderasien. Heute ist er nicht nur in Europa, sondern auch in Nordasien und Amerika verbreitet.

Heidelbeeren wurden in unseren Ländern gesammelt und sehr häufig verwendet, nicht nur frisch, sondern auch getrocknet und eingekocht. Nicht nur als Obst, sondern vor allem als Mus waren sie eine Ergänzung der süßen Küche; man übergoss damit Knödel, bestrich damit Pfannkuchen und Krapfen oder füllte damit Buchteln und Knödel. Am bekanntesten war wohl der sogenannte „Žahour“ – ein süßer Brei aus Heidelbeeren, der mit Sahne angedickt wurde.

Heidelbeeren sind reich an Gerbstoffen, Antioxidantien, Bioflavonoiden, Carotinoiden, Provitamin A, Vitamin C, Vitaminen der B-Gruppe und Fruchtzucker. An Mineralstoffen enthalten sie Magnesium, Kalium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink und Chrom.

Tee aus Heidelbeerblättern stoppt Durchfall und beruhigt den Magen. Äußerlich angewendet lindert er Ekzeme und Schuppenflechte.

Die Heidelbeere hat eine erfrischende Wirkung und einen säuerlichen Geschmack, fördert die Blutbildung, bewahrt Flüssigkeit und befeuchtet die Schleimhäute. Sie unterstützt die Entwässerung und schützt die Zellen vor freien Radikalen. Sie senkt den Cholesterinspiegel.