Enzyklopädie
encyklopedie-bg.svg
encyklopedie.svg

Der Bananenbaum war wahrscheinlich um 8000 v. Chr. im Gebiet des heutigen Papua-Neuguinea beheimatet. Danach verbreitete er sich nach Südostasien. Dort wurde er erstmals um 600 v. Chr. in buddhistischen Texten erwähnt. Alexander der Große kostete im Jahr 327 v. Chr. Bananen in Indien. Um 200 n. Chr. wurde in alten chinesischen Texten ein Bananenhain in diesem Gebiet beschrieben. Um 650 n. Chr. brachten islamische Eroberer Bananen nach Palästina und arabische Händler verbreiteten sie über weite Teile Afrikas. Die ersten Bananenplantagen in der Karibik und in Mittelamerika wurden 1502 von portugiesischen Kolonisten angelegt.

Sie sind reich an Kohlenhydraten, daher sehr sättigend und enthalten viel Kalium. Gleichzeitig sind sie sehr reich an Vitamin A, C und Vitaminen der B-Gruppe.

Bananen haben einen süßen Geschmack und eine kühlende Wirkung. Sie klären Hitze, befeuchten und entgiften den Darm. Sie bilden Körperflüssigkeiten und sind bei Verstopfung sowie blutenden Hämorrhoiden geeignet. Wenn eine Person Probleme mit Kälte und Schwellungen hat, sollte sie Bananen in roher Form meiden. Sie kann sie jedoch in Butter gebraten und mit Zimt, Kardamom oder Muskatnuss bestreut zubereiten.