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Sie stammen wahrscheinlich aus Kleinasien oder Nordafrika. Schon vor 2 500 Jahren wurden sie in Ägypten angebaut. Sie sind auch im Mittelmeerraum heimisch geworden. In der Antike waren sie sowohl bei den Griechen als auch bei den Römern sehr beliebt. Zu uns nach Böhmen kamen sie um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Heute werden sie sowohl in Europa als auch in Amerika angebaut.

Sie sind reich an Carotinen, Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C, Eisen und Magnesium. Des Weiteren enthalten sie Cynarin, das die Zellen verjüngt, die Leber schützt, den Gallenfluss von der Leber in den Zwölffingerdarm fördert, die Fettverdauung unterstützt, den Cholesterinspiegel senkt und der Bildung von Gallensteinen vorbeugt. Sie regulieren den Blutzuckerspiegel und wirken entzündungshemmend.

Sie beeinflussen die Leber-, Gallenblasen- und Herzmeridiane und haben je nach Blütenfarbe eine erfrischende bis warme Natur.