Vielleicht ist es an der Zeit, sich Hericium (Igel-Stachelbart), auch bekannt als Löwenmähne, genauer anzusehen.
Hericium gehört zu den komplexesten Vitalpilzen, die in der traditionellen und modernen Phytotherapie eingesetzt werden. Er wird vor allem für seine Wirkung auf den Verdauungstrakt, das Nervensystem und das Immunsystem geschätzt.
Wirkstoffe in Hericium
Hericium enthält:
wasserlösliche Polysaccharide, die an der Regulierung des Immunsystems beteiligt sind und ein Antitumorpotenzial aufweisen
Phytosterole – Erinacine (z. B. Erinacin H), die intensiv auf ihre Fähigkeit hin untersucht werden, den Nervenwachstumsfaktor (NGF) zu stimulieren
Erinacine J und K, die eine antibiotische Aktivität aufweisen
Ergosterole, Mineralstoffe und Vitamine
Wie wirkt Hericium?
1) Verdauungstrakt
Hericium schützt und regeneriert die Schleimhäute von Magen und Darm.
Er hilft bei:
Gastritis
Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren
Sodbrennen
Übelkeit
Gleichzeitig unterstützt er eine insgesamt hochwertige und ausgewogene Verdauung.
2) Nervensystem
Eine der bedeutendsten Wirkungen von Hericium ist die Unterstützung des Nervengewebes.
Er beeinflusst positiv:
Gedächtnisstörungen
Demenz
Alzheimer- und Parkinson-Krankheit
Multiple Sklerose
Neuropathien und Neurasthenie
3) Immunität und onkologische Prävention
Wie andere Heilpilze wirkt Hericium immunregulierend und antitumoral, insbesondere im Bereich:
des oberen und mittleren Verdauungstrakts
der Leber

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